Kenombia

¡Hola Medellín!

Angekommen in der "Stadt des ewigen Frühlings"

Sportplatz in der Comuna 13, erbaut in den 80ern von Pablo Escobar

Erstes Abendessen in Medellín mit Doe, Yanniz und Mateo

Hola Chico! Ich bin seit Anfang der Woche in Medellin angekommen. Eine echt tolle Stadt, meine ersten Eindrücke sind alle seehr sehr gut. Die letzte Woche habe ich in einem Airbnb-Zimmer in einer WG mit vielen Leuten (hab immer wieder neue Menschen in der Küche getroffen, bestimmt mindestens 10 Leute wohnen in dem kleinen Haus :-) ) geschlafen. Dort habe ich Yannis und Mateo kenengelernt, die beiden haben mir in den ersten Tagen vieles gezeigt. Mateo macht neben seinem Studium Stadtführungen (Medellín wird spätestens 10 Jahren einen riesigen Touristenansturm bekommen schätze ich), da hat er mir die Comuna 13 gezeigt. In diesem ehemals sehr armen Viertel war die Mordrate in den 80/90er-Jahren die höchste der Welt (!), mittlerweile hat die Stadt es aber sehr gut in den Griff bekommen und z.B. mit einer Metro-Anbindung (Medellín ist die einzige Stadt Kolumbiens mit einer Metro/Tram) und anderen sozialen Maßnahmen den Leuten eine bessere Perspektive geboten. Mittlerweile ist dort eine Art East Side Gallery entstanden mit hunderten Graffiti-Wänden. Auch sonst hat Medellín viele coole Ecken, man sollte allerdings gerade nach Sonnenuntergang nicht in jedes Barrio gehen, wenn man nicht Opfer einer Straftat werden möchte. Ist aber eher die Ausnahme, ich hab noch keine einzige schlechte Erfahrung gemacht, selbst die Taxifahrer wollten mich nicht abziehen.

Was bei mir aber noch manchmal für Probleme sorgt ist die Sprache. Das Sprechen geht einigermaßen klar, aber die Leute reden hier so schnell und mit Dialekt, dass ich seeeehr genau hinhören muss und trotzdem das meiste nicht verstehe. Bin jeden Tag 1-2h mit Duolingo am Spanischlernen. Und mit den allen Kolumbianern (Ausnahme Mateo, der seine Stadtführungen auf Englisch macht), die ich hier bisher kennengelernt habe, kann ich mich ausschließlich auf Spanisch unterhalten, da hier wirklich niemand Englisch sprechen kann! Man merkt aber auf jeden Fall, wie schnell man besser wird, so macht das auf jeden Fall Spasss. Vorgestern bin ich dann umgezogen in ein kleines Apartment nahe der Uni, hab mich extra beeilt um vor Semesterstart am 26.08. fertig zu sein. Jetzt hat aber die Uni einfach mal spontan den Beginn um zwei Wochen nach hinten verlegt. Viva Colombia... Naja mal schauen was ich in den freien zwei Wochen mache, evtl. fahre ich mal für ein paar Tage an die Karibikküste nach Cartagena. Nächste Woche ist in den Bergen vor Medellín ein eintägiges Techno Festival (Immersion Festival), da habe ich heute zwei Leute getroffen (über Jodel!) die da mit hingehen.

Jetzt gehts gleich nach Poblado (die Neustadt von Medellín könnte man sagen), dort treffen sich die Leute abends auf den Strassen und trinken cerveza.

Uuund wie gehts dir in Embu, bist du gut angekommen??

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