Kenombia

Ein Abschluss mit Reise in Diani

So langsam aber sicher neigt sich die Riese zum Ende hin...

 

Haaallihallo Jan, und alle anderen, die hier ab und zu hier vorbeischauen und lesen.
Ich sitze gerade hier im Hostel an Diani Beach, nach einem morgendlichen Strandgang mit Beachfußball mit den Jungs und einer Rolex zum Frühstück, vor einem Baum, der von gelben Vögeln, die zum Kopf hin ins orange-rote übergehen, bevölkert wird und habe erstmal anderthalb Stunden gebraucht um alle alten Bilder und Einträge durchzufliegen, bevor ich diesen Text anfangen kann. Wie oft habe ich mir in den letzten Tagen die Frage gestellt, wann ich denn wohl wiederkomme, was ich mitnehme und worin denn überhaupt der Sinn des Lebens besteht? Nunja, ich werde wohl einige Dinge mehr zu schätzen wissen, Spannbettlaken zum Beispiel!

Um diese Reise hier möglichst entspannt und freundschaftlich ausklingen zu lassen, haben unser mbogi sich dazu entschlossen eine kleinen Urlaub an die Küste, an den gleichen Ort meines Kiteurlaubs vor drei Wochen zu machen. Doch diesmal mit mehr Wissen über die Gegend, haben wir uns Embu mit zwei Säcken Mangos und einem Sack Ananas ausgestattet, sodass wir hier unsere Munchies gesund, lecker und preisgünstig freien Lauf lassen können. Ansonsten wurde noch das Zelt, die Hängematte und der restliche normale Kram zum Leben mitgeschleppt.

Die drei Jungs, Kiprotich (Kevo), Kipchumba (Charlo) und Kipchirchir (Rogers) (alles drei Kalenjis aus dem Rift-Valley, weswegen sie wie Kipchoge mit Kip- anfangen) sind zum ersten Mal hier an der Küste, weswegen sie mich mit ihrem Elan morgens um 6 Uhr zum Strand zu gehen gut anstecken. Dann sind wir meisten 2-3-4 Stunden am Strand und danach gibts die eben angesprochene Rolex, ein Omlette in Chapati gerollt mit frischen Früchten und Fries.

Während der Mittagshitze, die hier selbst den drei Jungs zuviel ist (Kevo hat sich einen Sonnenbrand geholt :D), sind wir hier im Hostel, spielen Siedler von Catan, Volleyball, Billiard oder machen irgendwas anderes, gehen Mittagessen, und ab 15-16 Uhr ist die Sonne frei für den abendlichen Beachgang. Spät abends gibts dann immer irgendein Fußballmatch, was uuumbedingt geguckt werden muss, wozu es dann nochmal Chai und Früchte gibt.

In zwei Tagen geht es dann zurück nach Embu, wo ich dann noch einen Tag habe um meinen gunia mit Mangoos zu füllen und dann macht der Flieger auch schon einen Abflug --------> Berlin.

Ich muss sagen, dass die Aufregung auf die Rückkehr mittlerweile (gefühlt) größer ist, als die Spannung vor dem Abflug. Ich habe wieder richtig Bock in Deutschland zu tuuun und laassen was das Herz begehrt..

ein (vor)letztes Mal, dein Petombo (vom 14.03. - ohne Internet)
....

mittlerweile bin ich sicher in Deutschland gelandet. Die Corona-News nehmen ja so schnell an Fahrt auf, da kommt man gar nicht mehr hinterher.. Ich errinner mich noch an den einen Deutschen in Diani-Hostel, der meinte, wenn er nicht mehr nach Hause kommt, dann chillt er halt dort am Strand. Nunja, zwei Tage später war ganz Kenia wegen dem (vermeintlich) ersten Fall in Aufruhr und schon waren alle Strände auch gesperrt. Ich denke immer noch an ihn und was er wohl bei 40°C ohne Meer dort macht...

Die Akklimatisierung fällt deswegen auch seeehr langsam aus, wegen dem Wetter, den besonderen Corona-Umständen und ich hatte leider auch eine kleine Ohrentzündung nach Hause geschleppt.. Langsam aber sicher werde ich hier aber von meine Familie aufgepeppelt und am Wochenende versuchen wir dann ooohne Bahn und Bus irgendwie nach Dresden zu kommen...

Vielleicht wird der Blog ja schon bald einen anderen Nutzen finden, mir hat die ganze Sache aufjedenfall einigen Spaß bereitet und hat meine ja eh sehr niedrige Fotomachleidenschaft ein wenig angefeuert, wenn auch unsere Schreibfrequenz ein weeenig nachgelassen hat mit der Zeit :P

So ein Fazit zu dem Keniaaufenthalt zu ziehen ist im Moment noch sehr schwer, ich schwebe wie gesagt im Moment noch in einer surrealen Welt die von Unnormalitäten regiert wird. Schön war es sicher, anstrengend manchmal auch, lehreicher könnte es kaum sein.

Jetzt reeeeeichts aber, ich freu mich rieeesig auch dich wieder zu sehen (in die Arme zu nehmen ist ja mittlerweile grenzwertig), bis gaaanz bald, Peter.

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