Kenombia

Berge, Dschungel und Meer

All das bietet die Sierra Nevada de Santa Marta auf engstem Raum. Der interessanteste Ort meiner Reise.

So jetzt ist es mal wieder schon eine ganze Weile her dass ihr was von mir, Maxi, gehört habt. Seit dem ist dann doch so einiges passiert.

Mein anfänglicher Aufenthalt in Santa Veronica wurde durch eine Platzwunde ein wenig verkürzt weshalb es schnell wieder Richtung Sierra Nevada ging. Also los mit dem Fahrrad von Santa Marta nach Guachaca. Seit einer ganzen Weile war ich da mal wieder auf einer Party im Jungel. Liebe Menschen und eine traumhafte Location. Danach gings wieder zurück und für eine Woche in ein Yoga Village mit viel gutem Essen, Yoga Meditation und auch ein bisschen Arbeit die sich aber meistens auf Kochen beschränkt hat. Weil mir das Mikroklima von Santa Marta aber zu trocken war gings dann weiter in die Berge nach Minca, Bzw direkt noch höher zu einer Kommune, die dort lebt und ein Hostel betreibt. Unglaublich was 15km Luftlinie ausmachen können vom Klima her. Hier oben bin ich dann ein paar Tage geblieben um nichts zu tun. Hier hätte ich wohl auch noch eine ganze Weile länger bleiben können, aber es wird auch nicht mein letztes Mal gewesen sein. Also ab nach Palomino wo ich mit den Leuten aus dem Yoga Village einen Trek in die Sierra unternehme mit vorheriger Tabak und Cacao Zeremonie. Na das mit dem wandern hatte ich mir dann doch anders vorgestellt, aber schön wars trotzdem. Die Natur haut mich einfach immer wieder aus den Socken hier in den Bergen.

Weil Lena und Sophia sich so langsam bereit machen nach Cartagena zu fliegen mach ich mich auch wieder auf den Weg zurück nach Santa Veronica um sie dann ein paar Tage später mit abzuholen. Mein Vorhaben sie mit dem Kite abzuholen scheiterte dann nur daran, dass mein Kite leider ein kleines Leck hat und Luft verliert. So musste ich nach ca 40km und 2 1/2 Stunden Downwind abbrechen und mit dem Bus fahren. Da mein Handy sich ein paar Tage davor verabschiedet hatte, war es dann gar nicht so einfach die Mädels zu finden, aber glücklicherweise ist mein Spanisch mittlerweile so gut, dass es mir nicht schwer gefallen ist die Dame im Reisebüro zu überzeugen dass ich jetzt unbedingt ihren Computer benutzen muss 😉
Da wir alle schnell aus Cartagena rauswollten sind wir mit dem Boot auf die Insel isla Grande gefahren und haben dort zwei Nächte verbracht. Ganz schön, aber auch nichts besonders umwerfendes. Man könnte doch ganz nett Schnorcheln und das Riff war erstaunlich lebendig.

Danach ging es dann einen Tag auf Reise bis wir mit Zwischenstopp in Santa Marta wieder in Minca und schließlich auch in der Kommune gelandet sind, wo es auch den Mädels super gut gefallen hat. Highlight war auf jeden Fall ein exotischer Tanzabend bei dem sich jeder der Teilnehmer so richtig hat ausleben können. Stets wenn wir in Minca waren gab es natürlich ein Törtchen von der Schweizer Bäckerei. Vorzüglich !!
Wieder geht es runter nach Santa Marta und an den Playa Mendiuhaca wo uns dann eines nachts die Zeltstange gebrochen ist. Als dann nachts der Wind aufgefrischt hat und das Zelt mehrfach über den Mädels eingebrochen ist konnten wir glücklicherweise durch einen Standortwechsel noch die Nacht überstehen. Mit Zelten wars das jetzt erstmal, also nur noch Hängematte. Für mich ging es dann wieder nach Guachaca und die Mädels haben ein paar andere Dinge gemacht.

Zusammen haben wir dann aber noch eine Tour mit Einem Bekannten von der Fullmoonparty in den Bergen von Buritaca gemacht. Am ersten Tag hoch zu einer Cacao Farm um dort abzuhängen und ein bisschen was über Cacao zu lernen. Dabei waren noch der Besitzer der Farm der unglaublich schnell gesprochen hat und Andres, ein Kogi, eine der indigenen Bevölkerungen der Sierra, der sehr wenig sprach. Glücklicherweise hat er sich dann doch im Hintergrund auf das Foto gestellt, nachdem er das eigentlich nicht wollte. Der zweite Tag war dann glücklicherweise sehr bewölkt und unsere 7 stündige Wanderung zum Fluss und wieder zurück somit angenehmer. Zur Unterstützung hatten wir dann glücklicherweise noch zwei Esel dabei, die den Mädels den Aufstieg ein wenig erleichtert haben. Vor den Tausende Zecken die uns schon auf dem Hinweg attackiert haben könnten Sie sich so aber auch nicht schützen. Wieder oben sind wir dann alle tot ins Bett gefallen, nachdem wir uns noch ein letztes Mal gegenseitig entzeckt hatten. Der dritte Tag ging dann durch den Jungel und einen Wasserfall zurück. Beim Wasserfall habe ich einen Jagua-Künstler, wie auch die Jagua Frucht getroffen und so nahmen die Dinge ihren Lauf. Direkt am nächsten Tag hab ich den Saft aus den Früchten extrahiert und grade trocknet sie zu einer Tinte ein, mit der ich mal ein bisschen drauf los malen will. Eine Verkleidung für den Karneval der heute in Barranquilla beginnt brauch ich also erst einmal nicht mehr!

Maxi

Kommentare und Antworten

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

Terms is required!

Please accept

* Diese Felder sind erforderlich.

Sei der erste der kommentiert

Kenombia - Artikelübersicht

Starting September 2019!
 

So langsam aber sicher neigt sich die Riese zum Ende hin...

 

Read more

All das bietet die Sierra Nevada de Santa Marta auf engstem Raum. Der interessanteste Ort meiner Reise.

Read more

Drei Wochenenden mit drei außergewöhnlichen Erfahrungen...

 

Read more

Bevor es zurück ins kalte Deutschland geht, habe ich die letzten Wochen an der Pazifikküste nochmal das Leben in vollen Zügen genießen dürfen.

Read more

In den letzten anderthalb - zwei Wochen ging es zur Küstenregion, Mombasa und die abgelegene Wasini Island...

Read more

Zwischen den Urlaubsberichten gibts n kleinen Bericht von ner Feier im Hause Hannappel...

Read more

Eine Rundreise mit Zwischenstopps in drei Nationalparks. Mit dabei die Machete, Hängematte und viiiel zu wenig Wasser.

Read more

Nach dem Streik geht es weiter mit Uni, einem Umzug und der Ankunft des Feiferschen Düsentriebs...

Read more

Kiten an verschiedenen Spots an der nördlichen Pazifikküste

Read more

Zurück aus Bogotá erstrahlt Medellín in (etwas kitschiger) Weihnachtsbeleuchtung

Read more

Auf und ab auf unbefestigten Wegen.

Read more

Und weiter geht es im Rift-Valley zur Stadt und dem See Nakuru, wo mich Kelvin eingeladen hat, ein paar Tage zu verbringen.

Read more

Sehr kurzfristig habe ich zwischen Lake Viktoria und Nakuru nochmal im Massaigebiet bei dem Massai-Mara-Marathon halt gemacht.

Read more

Auch nach dem nationalen Streik zeigen die Kolumbianer weiterhin ihre Unzufriedenheit mit der Regierung von Präsident Duque

Read more

Nach einer Matschs Schlacht bei den Vulkanen folgt die Großstadt Bogotá

Read more

Eine Reise in die Kaffee-Anbauregion Kolumbiens, und mal wieder Streik in Medellín!

Read more

Der Gastbeitrag eines weiteren Kolumbien-Begeisterten!

Read more

Der Streik zwingt nun auch mich in die Knie, sodass es für mich an den zweitgrößten Süßwassersee der Welt geht.

Read more

Eine Reise ins Paradies und Streik, Streik, Streik!

Read more

Holla die Waldfee, endlich ist hier mal was los!

Read more

Ein kleiner Reisebericht in die wunderschönen Weiten des Meru Nationalparks..

Read more

Einige der schönsten Orte in Medellín, und ein Streik an den beiden öffentlichen Unis der Stadt

Read more

Uni und Unisport, Mensch und Tier, Insekt und Bakterium, Essen und Trinken, Spiel und Spaß.. einmal Queerbeet durch die letzten vier Wochen.

Read more

Erlebnisse in den Dörfern Antioquias und den Stadtvierteln von Medellín.

Read more

Die erste Uni-Woche und ein versuchter Fahrraddiebstahl!

Read more

Diesmal geht es zum Mount Kenya, den mit 5199m höchsten Berg Kenias und dem umliegenden Nationalpark.

Read more

Ein Tag in Guatapé, Streit um einen Felsen und etwas mehr...

Read more

Der Halbmarathon hier in Embu steht an..

Read more

..und mir soll noch einer mal sagen, ich wäre unorganisiert..

Read more

Das Ende der Jagd auf Pablo Escobar - vor meiner Haustür

Read more

Ein Technofestival, wie man es in Deutschland (zum Glück) noch nicht erlebt hat!

Read more

Wild und holprig gehts zum ersten Mal auf ne Reise zu einem Vulkan.

Read more

Auf der Isla de San Andres

Read more

Überwältigt von neuen Eindrücken ein bisschen querbeetiges Gequatsche..

Read more

Angekommen in der "Stadt des ewigen Frühlings"

Read more

Eindrücke aus Kenia und Kolumbien - Ab September 2019!

Read more