Kenombia

Annas Besuch Teil 3 - Arabien

In den letzten anderthalb - zwei Wochen ging es zur Küstenregion, Mombasa und die abgelegene Wasini Island...

Heeeyhooo,

du befindest dich wahrscheinlich gerade auf nem gemütlichen Pazifikstrand..

Ich hab gerade n hartes Wochenende mit 6 Netballspielen hinter mir und hab mir trotz reiiiichlichst Sonnencreme das Gesicht guut verbrannt.. Wenn man halt mitten in der Sonne Sport macht bringt auch die beste Sonnencreme nichts, da man alles direkt wieder wegschwitzt...
Aber es hat sich gelohnt, wir wurden mit 4 Siegen einem Unentschieden und einer Niederlage zweiter, haben n Pokal und sogar Lohn (450 KSh. / Spieltag) bekommen!

Ich wollt aber hier schnell noch von dem letzten Teil des Anna-Besuchs berichten, bevor es am Freitag für 10 Tage nach Diani-Beach geht, wo ich das Kitesurfen leeerne.

Das wird auch recht schnell gehen, denn hier haben wir eigentlich nur unsere Beime baumeln lassen und (vor Allem in Mombasa) das Essen genossen.
Die Hinreise war sehr Kenia-untypisch mit dem neuesten, von den Chinesen gebauten, SGR Zug sehr gemütlich in vier Stunden von Nairobi an die Küste. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden seehr ernst genommen: Erst wurde mit zwei verschiedenen Spürhunden nach entweder Drogen oder Sprengstoff geschnüffelt und anschließend nochmal durch zwei Gepäckschleusen, wo uns dann auch unser Taschenmesser und die Gaskatusche abgenommen wurde..
Der Zug selber führt durch den riesigen Tsavo-Nationalpark. Deshalb haben wir sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt mit dem Bus Elefanten sehen können. So wurde auch Annas Lieblingstier einmal gespoottet.

In Mombasa angekommen sind wir erstmal volle Kanne von der Hitze erschlagen worden. Hier wird es in der Nacht von 33 auf 31°C "kühler". Ohne Ventilator nicht auszuhalten... Hier gabs auch nicht viel, vorallem nicht viel mehr Mzungus als anderswo, was uns doch ein wenig überrascht hat... Unser AirBnB-Host hat uns gesagt, dass seit ein paar Jahren der Tourismus sehr stark eingebrochen ist, wahrscheinlich wegen der vielen Terrororganisationen, die von Somalia kommen..

Innerhalb von drei Stunden ging es dann auch nach Wasini Island, wo dann endgültig nur noch chillen anstand. Unsere Hängematte, ein Kartenspiel, Bücher und Früchte waren unser treuer Begleiter und so gingen auch 6 Tage rum...
Am vorletzten Tag bin ich noch zum Meeresnationalpark gefahren (leider alleine, weil es Anna nicht so gut ging, und auch nicht sehr schnorchelbegeistert ist...), wo es auf dem Weg sogar Delfine zu sehen gab!!! Dann musste man auch ununterbrochen schnorcheln, da es nirgendwo ein Platz zum Ausruhen gab, was das ganze ein wenig anstrengend gemacht hat, aber dafür waren die Riffe unberührt und nicht zertrampelt. Das lustige hierbei war, dass die ganzen Kenianer ja nicht schwimmen können und deshalb quasi nur ein paar Weisse im Wasser zu sehen waren und alle Kenianer mit Rettungsring und Begleiter durchs Wasser geführt wurden.

Die Rückfahrt im Bus statt im Zug war auch nochmal ein Erlebnis. Die 12 Stundenfahrt war mit zahlreichen Rückenbrüchen begleitet, da der Fahrer lediglich vorne bei sich langsam über die Bumpers gefahren ist und dann Gas gegeben hat, sodass die hinterste Reihe regelmäßig aus ihrem Schlaf n Meter in die Höhe katapultiert wurde und dabei schmerzverzerrt aufgeschrien hat. Aber auch hier gabs diesmal Elefanten, näher und länger, zu beobachten..

Und am 09.01 hieß es dann schon wieder Abschied nehmen am Flughafen von Nairobi... bis um 3 Uhr nachts haben wir uns es noch auf den Sitzplätzen gemütlich gemacht und dann gingen wir auch schon wieder getrennte Wege...
Der Gedanke an meine baldige Rückfahrt hat mich auch schon ganz nostalgisch gemacht, aber der Gedanke jetzt noch ein paar Mal in Diani Beach zu sein, das Leben in Gakwegori zu genießen und dann zum Frühling wieder in Deutschland zu sein hat mich schnell wieder erheitert..

Ich bin mal gespannt auf dein Abschlussbericht, denn wenn ich aus Diania Beach wieder da bin, bist du ja schon wieder in Deutschland...

Bis denne,
Peter.

 

 

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