Kenombia

Wandern in Medellín und Jardín

Der Gastbeitrag eines weiteren Kolumbien-Begeisterten!

Die Cueva del Esplendor

Diesmal eine kleine Überraschung hier im Blog. Nachdem ich (Maxi) herzlichst von Jan in Medellin empfangen wurde, werde ich hier jetzt ab und zu als Gastautor zu finden sein.

Als erstes empfehle ich niemandem einen 36 Stunden Flug (dauerte am Ende mit Transport etc dann doch an die 40h) zu buchen, wenn man es vermeiden kann. Zum Glück hatte ich meinen Schlafsack und meine Isomatte im Handgepäck und konnte mir so bei den Zwischenstopps in Charlotte und Miami jeweils ein wenig Schlaf gönnen.

In Medellin angekommen hat Jan mir direkt sein Barrio Laureles gezeigt. Die Vielfalt der Flora und Fauna in der Stadt hat mich echt umgehauen. Überall ist es grün und  wenn man genau hinschaut sieht und hört man viele bunte Vögel zwitschern. Am nächsten Tag ging es dann zu Jans Uni, in der noch immer gestreikt wurde. Wie es mit der Uni weitergeht, dazu mehr in Jans Berichten.

Die nächsten Tage haben wir uns dann noch die Comuna Trece mit den Graffitis angeschaut und eine super gute Tour mit Jans damaligen Host Mateo in die Comuna Ocho gemacht. Es ist wirklich faszinierend wie viel Arbeit und Ressourcen von der Stadt eingesetzt werden, um die vergessenen Barrios mit der Stadt zu verbinden, um so bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bewohner zu schaffen.

Der Abschluss meines ersten Medellin Aufenthalts war dann ein Reggae Festival, das von der Stadt organisiert wurden. Da gabs für jeden was zu hören.   

Mich hat es dann aber doch schnell in die Natur gezogen und ich hab meinen Koffer inklusive dem Kite Zeug bei Jan geparkt und hab meinen Rucksack mit der Wanderausrüstung gepackt. Frühs gings dann zum Bus Terminal und ab nach Jardin.

Da angekommen wurde ich erstmal von einem leichten Nieselregen empfangen, welcher sich jedoch bis 4 gelegt hatte. Also noch zwei Stunden Zeit bevor es dunkel wird. Den Rucksack geschnappt und los. Der erste weg war leider eine Sackgasse, bzw die 5 höchst aggressiven Hunde haben mich dann freiwillig umkehren lassen. Dann hab ich auf der Suche nach einem guten Camp Spot doch noch die andere Route begonnen. Einen wirklich guten Platz hab ich leider nicht gefunden, aber zum schlafen reichts. Die Nacht über gabs dann gefühlt so viel Regen wie den ganzen Sommer in Dresden nicht.

Am nächsten Tag gings dann weiter zu den Cascadas de Esplendador und ich hatte den ganzen Weg für mich alleine. Viele Leute hätte ich bei dem dichten Nebel wahrscheinlich eh nicht erkannt. Dort angekommen war ich dann überrascht wie viele Leute auf einmal dort waren. Anscheinend gibt es auch einen shortcut, bei welchem man die Hälfte mit dem Auto fährt. Naja das war dann ein wenig schade da ich gehofft hatte der einzige zu sein. Dazu konnte man den Wasserfall auch nur mit einer Tour besuchen, aber immerhin war die Natur extrem schön. Ein Bad in dem Becken konnte ich mir dann nicht verkneifen.

Der Weg zurück führte dann über den selben Trek inklusive der Kuhweiden zurück und auch die Sonne zeigte sich. Eine einmalige Gelegenheit das Zelt zu trocknen.

Jetzt bin ich seit zwei Tagen in einem 30 min zu Fuß von dem Ort entfernt und lass es mir gut gehen. Wenn es nicht regnet gehts auf kleine Wanderungen und sonst genieß ich die Zeit in der Hängematte.

Morgen früh gehts dann zusammen mit Alex aus Bosten weiter nach Salento. Dort starten wir dann einen 3-4 Tage Trek in den Nationalpark Los Nevados. Da warten gute 2.500 Höhenmeter auf uns. Mehr davon folgt...

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